Sanierungen und Denkmalschutz


Thermische Sanierung WHA Pötzleinsdorfer Straße, Wien 18

projektdatenblatt

Die Wohnhausanlage aus dem Jahr 1969 besteht aus fünf Baukörpern mit insgesamt 34 Wohnungen. Die einzelnen Baukörper sind so konzipiert, dass in der Ebene des Hauseinganges jeweils unbeheizte Nebenräume wie Garage, Parteienkeller und Waschküchen angeordnet sind. Die thermischen Verbesserungsmaßnahmen betrafen die Außenwände samt Fenstern, die Dächer sowie die Decken zum Kellergeschoß.

Die bestehenden Außenwandflächen wurden mit 14 cm starken, hochwärmedämmenden Fassadendämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaumstoff  (EPS F Plus) verkleidet. Die Zweischeiben-Verbundfenster wurden durch Holz-Alu-Fenster mit Zweifach-Wärmeschutzverglasung ersetzt (U-Wert des Fensters Uw = 1,1 W/m2K, Gesamt-Energiedurchlaßgrad g = 0,55). Nach Abbruch der bestehenden Dachkonstruktion bis zur Rohdecke wurde ein neues Flachdach mit durchschnittlich 36 cm Wärmedämmung aufgebracht. Im Kellerdeckenbereich wurden die bestehenden Rippendeckenhohlräume mit Mineralfaserdämmstoff ausgeblasen und zusätzlich mit 6 cm Wärmedämmung an der Unterseite versehen. Die vorhandene Öl-Zentralheizung wurde durch einen Gas-Brennwertkessel ersetzt.

Mit den durchgeführten Maßnahmen wurde die höchste Förderstufe im Rahmen der THEWOSAN- Förderrichtlinie der Stadt Wien erreicht. Die Anlage wies vor der Sanierung einen Heizwärmebedarf von 114 kWh/m²a auf, nach der Sanierung liegt er bei 37,4 kWh/m²a, womit Niedrigenergiestandard erreicht wurde.