Sanierungen und Denkmalschutz


Kirche Maria Hietzing, Wien 13

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Die barockisierte spätgotische Saalkirche mit Polygonalchor und einem neogotischen Fassadenbau weist mit Ihrer Innenausstattung höchsten künstlerischen Wert auf. Die Altäre mit Ölbilder von J.M. Rottmayr (1712) wurden von M. Steindl errichtet (1698), die Decken sind reich mit Stuckaturen von D. Piazzol und Fresken von G.B. Galiardi ausgestattet.

Aus den Bedürfnissen des 2. vatikanischen Konzils und eines lebendigen Pfarrlebens wurde für den Kirchenraum eine neue, zentralere Altarstellung mit neuer Bestuhlung entwickelt. Die Neugestaltung des Volksaltars, Ambos und der Sessio wurde gemeinsam mit einem Künstler, der im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt wurde, gestaltet. Die Nebenräume, wie Sakristei, Ministrantenraum und Kinderwortgottesdienstraum erfuhren eine grundlegende Neuorganisation und Neugestaltung. Deckenstuck und Freskomalerei wies zahlreiche ältere Retuschen, Patina und Verrußungen auf, die Altäre Fassungslockerungen, Firnisbräunung und Oberflächenverschmutzung auf. Die Restaurierung erfolgte in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt.

Der Kirchenraum, samt Nebenräume wurde mit einer energieeffizienten kombinierten Fussboden/Konvektor- Heizung, betrieben mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe, unter Wiederverwendung des alten Natursteinbelages ausgestattet. Die Kirchenfenster wurden aus thermischen Gründen in Isolierglas eingebettet.