Sanierungen und Denkmalschutz


Peregrinikapelle - Restaurierung und barrierefreie Erschließung, Wien 9

projektdatenblatt

Die Peregrinikapelle, ein Anbau der Servitenkirche, ist ein besonderes Beispiel für eine barocke Kapelle in Wien. Die Kapelle ist als Teil des Kirchengebäudes vom Kircheninnenraum und auch von außen über die Grünentorgasse erreichbar. Mit dem Einbau einer Rampe wurde ein barrierefreier, rollstuhlgerechter Zugang geschaffen. Die Rampe wurde als Stahlkonstruktion mit Gummibelag auf den vorhandenen Fußboden gestellt.

Sämtliche Oberflächen wurden in laufendem Kontakt mit dem Bundesdenkmalamt restauriert.
Das Ziel der Maßnahmen an den Flächen, den Dekorteilen und an den Objekten war die konservatorische Bearbeitung des Trägers und der Fassung unter Beibehaltung des derzeitigen Erscheinungsbildes und besonderer Berücksichtigung der Lesbarkeit der historischen Phasen und der originalen Befestigungen.
Fehlende Teile wurden gemäß den vorhandenen Teilen ergänzt bzw. neu hergestellt.
Einige Teile wurden für die Bearbeitung demontiert, damit die Bearbeitung in der Werkstatt ausgeführt werden konnte. Bereits im Jahr 2008 wurde im Mauerwerk der Außenwand zur Grünentorgasse eine horizontale Sperrschicht eingebracht und eine Mauertrockenlegung durchgeführt. Im November 2012 wurde der gesamte Innenraum für 3 Tage mit Altarion Vikane begast.

Der Innenputz wurde im Jahr 2008 zu großen Teilen entfernt, neue Wandoberflächen wurden mit einem Kalkputz und einem al fresco Anstrich hergestellt.
Im Zuge dieser Arbeiten wurde eine Wandheizung eingebaut, die Elektroinstallationen sowie die Beleuchtung wurden komplett erneuert.

Die Arbeiten wurden von einem Arbeitsgerüst ausgeführt, das entlang der Wände aufgestellt wurde. Die Arbeiten an der gewölbten und gekuppelten Deckenkonstruktionen erfolgten von einem Plateaugerüst.