Büro- und Geschäftsbauten


Bürogebäude der Wienstrom, Wien 9

projektdatenblatt

In Zuge der Umsiedelung des Rechenzentrums der Wienstrom wurde das Gebäude Mariannengasse 19 verfügbar und als Bürogebäude der Wienstrom adaptiert. Das ehemalige Druckerei-Gebäude aus den 1950er Jahren  wurde innen bis auf das tragende Stahlbetonskelett zu geleert. Dies ermöglichte eine funktionelle Neuorganisation. Zur besseren Belichtung und damit Nutzbarkeit der einzelnen Geschoßflächen von bis zu 400 m² wurde über dem neu gestalteten hofseitigen Gründach des Erdgeschoßes ein fünfgeschoßiger Lichthof ausgeführt.

Durch die neue Konzeption besitzen die Regelgeschoße Büro- und Besprechungsräume unterschiedlichen Zuschnitts. Der zentrale Bereich wurde als Kommunikationszone mit Teeküche, Pausenfläche und technischer Infrastruktur (Kombizone) ausgebildet. Diese Mittelzone wird über Glaswände belichtet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Planung betraf das Erdgeschoß, welches ursprünglich über dem Straßenniveau angehoben war. Nach der Absenkung eines Teilbereiches des Erdgeschosses an der Gebäudeecke Mariannengasse/Pelikangasse präsentiert sich nun eine Foyersituation. Die ursprüngliche Paneelfassade wurde abgebrochen und durch eine Glasfassade ersetzt.

Das Gestaltungs- und Farbkonzept im Erdgeschoß wurde in Abstimmung mit dem Projekt “Kunst am Bau” der Lichtkünstlerin Waltraut Cooper entwickelt.